Variation einer Aufgabe

Wer nicht fragt, bleibt dumm!

Eingangslied "Sesamstraße"




a) Untersuche und vergleiche die Lösungen der Aufgaben in der linken und rechten Spalte.

      Was fällt dir auf?

b) Untersuche die Lösungen, wenn man

      - die Position der Zahlen vertauscht (z. B. x + 2 = 3 --> x + 3 = 2),

      - statt der Summe die Differenz betrachtet (z. B. x – 2 = 3),

      - statt der Summe das Produkt betrachtet (z. B. x • 2 = 3).

 


Das Ausgangsproblem hinterfragen, Variationen finden

 

Eine bewährte Strategie zur Gewinnung neuer Erkenntnisse ist es, von Bekanntem auszugehen und durch Variationen zu prüfen, ob sich in der veränderten Situation interessante Dinge ergeben. Die Variation des Ausgangsproblems setzt voraus, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst Aufgabenstellung und Lösungsweg reflektieren.

 

Ideen ordnen, bewerten, ausarbeiten

 

Manche Variationen werden sich als wenig sinnvoll, falsch oder zu schwierig erweisen. Je nach Umfang des entstandenen Problembündels können interessante Fragestellungen arbeitsteilig weiterverfolgt werden. Am Ende sollten die Ergebnisse zusammengeführt, gewichtet und in bereits vorhandene Strukturen integriert werden.

 

Warum Aufgabenvariation im Unterricht?

 

Unbestritten kann die Variation einer Fragestellung zu interessanten Aspekten führen. Aber ist das Verfahren nicht zu zeitaufwändig? Führt eine derart intensive Beschäftigung mit einer einzigen Aufgabe nicht zu weit vom Lehrplan und vom Prüfungsstoff weg?

Variieren ist kein Selbstzweck. Das Reflektieren über diese Tätigkeit und ihre Produkte gehört wesentlich dazu.

Neun Argumente für den Einsatz von Aufgabenvariationen >>

 

Die Praxis: Strategien, Unterrichtsablauf und Beispiele

 

Wie findet man geeignete Variationen? Welche Aufgabenstellungen versprechen interessante Ergebnisse? Welche Unterrichtsorganisation ist geeignet?

Hier finden Sie Informationen über

 

Variationsstrategien >>

Unterrichtsablauf >>

praktische Beispiele >>

 

Hier finden Sie weiteres Material zur Information und für den Unterrichtseinsatz:

 

H. Schupp (2002), Aufgabenvariation im Mathematikunterricht (Kurzfassung) (pdf, 180 kB) 

 

H. Schupp,Thema mit Variationen. Aufgabenvariation im Mathematikunterricht.

Hildesheim: Franzbecker 2002

 

B.Leneke (2003), Aufgabenvariation im Mathematikunterricht (Teil 2) (pdf, 1,3MB) >>

 

<< zurück |weiter >>